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Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

Aktuelles

02.02.2016
Vorsätzliche Tötung des Ehegatten

Zugewinnausgleichsanspruch trotz Erbunwürdigkeit?

Die vorsätzliche Tötung eines Menschen hat nicht nur strafrechtliche, sondern auch zivilrechtliche Konsequenzen. Sie ist beispielsweise Erbunwürdigkeitsgrund (§ 2339 I Nr. 1 BGB): Ein Totschläger oder Mörder soll nicht Erbe seines Opfers werden. Das gilt ... → mehr


26.01.2016
Wer erhält die Versicherungsleistung?

Der Bezugsberechtigte einer Lebensversicherung nach Ehescheidung

Für den Fall des eigenen Todes setzen Versicherungsnehmer regelmäßig den „verwitweten Ehegatten“ als Bezugsberechtigten ein. Dass eine solche abstrakte Einsetzung problematisch sein kann, zeigt der folgende (vereinfachte) Fall: ... → mehr


20.01.2016
Tötung auf Verlangen oder minderschwerer Fall des Totschlags

Erbunwürdig durch Sterbehilfe?

Nahe Angehörige vollständig von der Erbfolge auszuschließen, ist schwierig. Im Regelfall bleibt ihnen der gesetzliche Pflichtteil. Dies gilt im Grundsatz auch bei schwierigen, ja zerrütteten familiären Verhältnissen. In besonderen Ausnahmefällen – etwa dann, ... → mehr


14.01.2016
Enttäuschte Erberwartungen

Keine Erbschaft! Und eine Vergütung gibt es für Hilfeleistungen auch nicht!

Eine Erbeinsetzung erfolgt häufig als „Gegenleistung“ für lebzeitig in Anspruch genommene Hilfeleistungen – von einfachen Unterstützungshandlungen im Haushalt bis zu intensiver Pflege ist hier vieles denkbar. Dass ein einfaches Versprechen oder gar die erfolgte Erbe ... → mehr


29.12.2015
Zuwendung von Einzelgegenständen durch Vermächtnis

Das nicht (mehr) zum Nachlass gehörende Vermächtnisobjekt

Häufig haben Erblasser den Wunsch einer bestimmten Person einen besonderen Einzelgegenstand zu vermachen. Die Person als Erbe einzusetzen ist aus verschiedenen Gründen nicht zweckmäßig. Sinnvoller ist es, sie in einer Verfügung von Todes wegen mit einem Vermächtnis zu ... → mehr


22.12.2015
Kindeswohl und Kindeswille

Umgang über Nacht – auch wenn ein Kind nicht will?

Oftmals gehen die Wünsche getrenntlebender Eltern und ihrer Kinder deutlich auseinander. Nicht immer setzt sich dabei der Elternteil durch. Dies musste kürzlich auch eine Mutter aus Brandenburg erfahren, die mit einer Rechtsbeschwerde vor dem OLG Brandenburg (Beschluss vom 07.08.2015 &ndas ... → mehr


17.12.2015
Der Schadensfreiheitsrabatt für den Pkw

Ein Zankapfel bei Trennung und Scheidung

In einer bestehenden Ehe versichert ein Partner oftmals auch das Fahrzeug des anderen. Je länger der so Mitversicherte unfallfrei fährt, desto höher wird auch der von der Versicherung gewährte Schadenfreiheitsrabatt. Kommt es zu Trennung und Scheidung ist die Fortführung ein ... → mehr


08.12.2015
One-Night-Stand und Unterhaltsvorschuss

Muss eine Behörde für ein Kind Unterhalt leisten, wenn der Vater nicht bekannt ist?

Begehrt eine alleinerziehende Mutter, der der Kindsvater – beispielsweise wegen eines „One-Night-Stands“ – nicht bekannt ist Unterhaltsvorschuss, entscheiden die Behörden höchst unterschiedlich. Die eine zahlt, die andere nicht. Diese Tatsache verwundert auf den ers ... → mehr


01.12.2015
Ein Testament bedarf gewisser Sorgfalt

Das beste Testament nutzt nichts, wenn es nicht lesbar ist!

Die Rechtsprechung wird immer wieder mit der Frage beschäftigt, welche Mindestvoraussetzungen erfüllt werden müssen, um ein wirksames Testament zu errichten. Diese sind verhältnismäßig gering. Auch ein auf sehr reduzierte Weise errichtetes Testament kann wirksam sein, ... → mehr


24.11.2015
„Vaterfreuden“ kraft Vertrages – Beischlaf nicht erforderlich!

Auch ohne Hochzeit oder Befruchtung kann man unterhaltverpflichtet sein.

Dass der biologische Vater eines Kindes, also der, der ein Kind gezeugt hat, grundsätzlich dieses unterhaltspflichtig ist, ist kein Geheimnis. Weniger bekannt ist, dass nicht nur der biologische, sondern auch der rechtliche Vater auf Unterhaltszahlung in Anspruch genommen werden kann:  Wir ... → mehr


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